Grußwort der niedersächsischen Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Cornelia Rundt, anlässlich der Übernahme der Schirmherrschaft für das „Betreuungsnetz für schwerkranke Kinder“ und „Geschwisterkinder-Netzwerk“

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

wenn ein Kind schwerkrank, vielleicht sogar lebensbedrohlich krank, ist, verändert sich das ganze Familienleben. Umso wichtiger ist es, Familien in dieser Situation nicht allein zu lassen. Das ‚Betreuungsnetz für schwerkranke Kinder’ hat ein Hilfesystem entwickelt, um eine bessere ambulante Versorgung dieser Kinder in medizinischer, pflegerischer und psychosozialer Hinsicht zu gewährleisten. Für die Kinder und für die Eltern stellt es eine deutliche Erhöhung der Lebensqualität dar, wenn sie so viel Zeit wie möglich gemeinsam in der vertrauten Umgebung verbringen können.

Wichtig ist bei aller Sorge um das kranke Kind, die Geschwister nicht aus den Augen zu verlieren. Oft ist für sie die Situation traumatisch. Sie schwanken zwischen Angst und Aggression und bemühen sich, sich möglichst unauffällig zu verhalten, um die Eltern nicht zusätzlich zu belasten. Auch ihre Situation muss berücksichtigt werden. Deshalb freue ich mich sehr, dass nunmehr ein „Geschwisterkinder-Netzwerk“ entstanden ist, das sich um die Geschwister der kranken Kinder kümmert.

Die Bedeutung der Arbeit des Betreuungsnetzes für schwerkranke Kinder und des Geschwisterkinder-Netzwerkes ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Ich danke allen Aktiven für ihren herausragenden Einsatz und bin gern bereit, die Schirmherrschaft für beide Netzwerke zu übernehmen.

 

Ihre
Cornelia Rundt

Niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen,
Familie, Gesundheit und Integration